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Optimierung
von Endoprothesen des Hüftgelenks
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Die
Orthopädischen Klinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
am Waldkrankenhaus in Eisenberg ist die einzige Universitätsorthopädie
in Thüringen. Hier werden unter anderem pro Jahr fast 1.000
Hüft- und 700 Knieprothesen implantiert.
Seit
1991 liegt die Leitung dieser Klinik in Händen von Prof. Dr. med. Rudolf Venbrocks, der auch systematisch eine umfangreiche
Forschungsabteilung ausgebaut hat. Ein wichtiges Ziel ist
die Optimierung von Endoprothesen.
? Was missfällt ihnen an herkömmlichen Prothesen?
Venbrocks:
Die Materialeigenschaften der Endoprothesen haben sich in
den zurückliegenden Jahren entscheiden verbessert. Durch die
Verwendung hochwertiger Metalllegierungen, vor allem Titan,
sind Abstoßungsreaktionen äußerst selten geworden. Auch die
Operationstechnik wird dank computergestützter Systeme immer
zuverlässiger. Trotzdem lockern sich die Implantate nach zehn
bis 15 Jahren.
? Welche Ursachen hat die Prothesen-Lockerung?
Das
bleibt leider nach wie vor unklar. Früher vermutete man Materialunverträglichkeiten
oder eine schlechten Anpassung. Doch immer wieder hat sich
gezeigt, dass zementlose Prothesen zunächst problemlos einheilen
und sich der umgebende Knochen fest anschließt. Nach einer
gewissen Zeitspanne löst sich diese „Verwachsung“, der Grund
ist nur in begrenzten Bereichen, wie z. B. Polyaethylen-Abrieb,
bekannt.
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